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Rheinmuseum Ausflüge
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Vergangener Ausflug:
Fahrradtour nach Pannerden am 20. Juni 2026

Am Samstag, dem 20.06.2026 startete vom Emmericher Rheinmuseum bei herrlichem Fahrradwetter ein Ausflug zu den Plätzen des Hochwassers von 1926. 20 Fahrradfahrer:innen (inkl. Tandem) fuhren unter Leitung von Heribert Walter, Hiltrud Engeln und Bernhard Lensing vom Emmericher Geschichtsverein mit Haltepunkten in Hüthum am ehemaligen Trajekt, an der Ziegelei am Deich in Spijk, wo von dramatischen Rettungsaktionen wegen eines drohenden Deichbruchs im Jahr 1930 berichtet wurde und am Übernachtungshafen kurz vor Tolkamer über Lobith und Aerdt zum Zielort Pannerden. Im bestens gerüsteten Café de Dijk in Pannerden gab es seitens Frans Willemsen und Cora Verburg vom Heemkundekring Rijnwaarden eine Präsentation nebst Bildern und sehr anschaulich erzählten Geschichten über die Erlebnisse von damals. Eine Wanderausstellung, die seitens des Heemkundekrings Rijnwaarden vorbereitet wurde, rundete die Eindrücke ab. Zu den 20 Radfahrern gesellten sich in Pannerden noch ca. 15 weitere Interessenten vom Niederrhein und den Niederlanden dazu. Das Interesse an diesem grenzübergreifenden durch das Interreg-Programm der Regio Rhein-Waal unterstütztem Projekt ist sehr beachtlich. So haben an den Ausstellungen und Vorträgen bislang ca. 700 Bürger von beiden Seiten der Grenze teilgenommen. Für den Herbst sind im Rahmen des Interreg-Projektes hochrangige Vorträge am 24.09. und 01.10. im Emmericher Rheinmuseum geplant. Ein Schulprojekt unter Beteiligung Emmericher Gymnasiasten und Schülern der Gesamtschule sowie des Liemers College Zevenaar und der Hogeschool van Hal Larenstein ist für den 07.10.2026 vorgesehen. Dieses Projekt hat eine weitere Intensivierung der deutsch/niederländischen Kontakte im Grenzgebiet zur Folge.
Vergangener Ausflug:
Erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit deutscher und niederländischer Kultur-und Geschichtsvereine
Die deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Bereich der Kultur- und Geschichtsvereine entwickelt sich erfreulich dynamisch. Dies betonte Herbert Kleipaß, der Vorsitzende des Emmericher Geschichtsvereins, bei der Begrüßung von Vereinsvertreter:innen aus Deutschland und den Niederlanden am vergangenen Donnerstag in der Societät Emmerich.
Der Emmericher Geschichtsverein e.V. hatte zu einem bilateralen Treffen eingeladen, bei dem die Ergebnisse
einer gemeinsamen Schifffahrt von Rees nach Nimwegen am 17. Mai 2025 reflektiert und neue gemeinsame Projekte geplant wurden. Ziel der Initiative ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu intensivieren und insbesondere junge Menschen für die gemeinsame Kulturgeschichte der Region zu begeistern. Das Projekt wurde durch die Euregio Rhein-Waal in Verbindung im Rahmen des Programms der Interreg Deutschland-Nederland und durch die Provinz Gelderland gefördert. Insgesamt neun Vereine aus dem Niederrhein und den angrenzenden niederländischen Regionen nutzten die Gelegenheit, um ihre Arbeit und Ziele vorzustellen. Die Resonanz war durchweg positiv. Jos Peters, der Vorsitzende des Museums „Fort Pannerden“, hob hervor, dass durch die Veranstaltung neue Kontakte geknüpft wurden und die Besucherzahlen im Fort deutlich gestiegen seien. 
Auch der Reeser Geschichtsverein RESSA 1987 berichtete von erfolgreichen gegenseitigen Besuchen und einem Zuwachs an jungen Mitgliedern seit Mai. Die Vertreter des Heemkundekring Bergh betonten die Bedeutung der neu entstandenen Netzwerke, die die Zusammenarbeit nachhaltig stärken. Die Vereine aus Emmerich, `s-Heerenberg, Rijnwaarden, Gendringen, Rees, Silvolde, Pannerden sowie der überregionale Verein Liemers-Niederrhein zeigten sich ebenfalls zuversichtlich, dass die gemeinsame Auseinandersetzung mit der deutsch-niederländischen Kulturgeschichte bewahrt und künftig weiter ausgebaut wird. Das Treffen in Emmerich unterstreicht, wie lebendig und zukunftsorientiert die grenzüberschreitende Geschichtsarbeit in der Region Rhein-Waal ist – ein starkes Zeichen für kulturelle Verbundenheit und europäische Zusammenarbeit.